designtag2007.de

Hinweis: Dies ist nicht die offizielle Webseite zum Designtag 2007.

Design ist inzwischen ein im alltäglichen Sprachgebrauch sehr häufig vorkommendes Wort. Dabei macht sich bestimmt nicht mehr jeder wirklich Gedanken darüber, ob die Verwendung des Wortes auch immer zutreffend gewählt ist. Ein Design ist allgemein eine gestaltete Erscheinungsform, welche sich in ihrer Struktur vorallem durch Handhabung erleben lässt. Da sich der Begriff jedoch sehr stark zwischen einer theoretischen und einer praktischen Ausrichtung unterscheidet, genügt eine solche Verallgemeinerung kaum einer brauchbaren Definition.

Auch rein gedankliche Prozesse können in ihrer gesteuerten Strukturierung ein entsprechendes Design aufweisen. Besonders im Bereich des Projektmanagements und der dabei so wichtigen Qualitätssicherung haben sich viele Designvarianten sowohl in der Planungs-, wie auch in der Test- und Implementierungsphase etabliert, ohne das dabei bereits ein „begreifbares“ Produkt kreiert wird. Im Bereich der Anwendungsentwicklung greifen mitunter schon festgelegte Designphasen, ohne dass ein Schnippsel Code wirklich eine interaktive Bedienung ermöglichen würde. So beschränkt sich die gestalterische Formgebung nicht nur auf das Ergebnis eines Prozesses, sondern bereits auf die Teilphasen des Prozesses selbst.

Alles auf einen Blick:

plotter da taglio

Detektei Kln

Detektei Mnchen

KNOX Rucherkerzen-Adventskalender

Schleraustausch

Design in seiner praktisch ausgelegten Variante orientiert sich ausnahmslos an den Bedürfnissen eines menschlichen „Bedieners“, respektive Nutzers (Users). So haben wir hier den fließenden Übergang zur neudeutschen „Usability“, also der logisch sinnvollen Einheit zwischen Auslöser und Effekt. Das gern zitierte einfache Beispiel dafür ist ein grüner Knopf für den Start und ein roter für den Stopp eines Gerätes oder einer Maschine. Schon dieses Beispiel zeigt, dass ein Design auf eine sehr umfangreiche Parametersammlung in Bezug auf das gesamte menschliche Verhalten angewiesen ist. Ein durchdachtes Design dringt mit seinen Wurzeln also bis tief in die menschliche Psyche.

In vieler Hinsicht wird Design mit Kunst verglichen. In der puren Designtheorie besteht aber immer die Orientierung auf mindestens einen bestimmten Zweck. Deshalb besteht hier auch die Abgrenzung zur reinen künstlerischen Formgebung. Bei vielen Projekten ist das allerdings ein sehr fließender Übergang. Als Beispiel kann man dafür etwa Designermode oder auch viele grafische Designprodukte wie Poster, Fototapeten, künstlerische Kalender und vieles mehr aufzählen, welche auch auf dem Designtag 2007 präsentiert werden. Das Zusammenspiel von Nutz- und Kunstdesign erläutern wir kurz an einem Fotokalender 2014.

Wie bei einem Gemälde kann eine Fotografie einem künstlerischen Ausdruck dienen. Zwar ist der Zweck des Anschauens einigermaßen bindend, aber für eine bestimmte Benutzung nicht festgelegt. So bliebe es dem Betrachter überlassen, auf welche Art und Weise er das Bild auf sich wirken lässt. Wird dem Foto allerdings ein Kalendarium beigeordnet, sollte eine Zweckgebundenheit des Fotos im Kontext zum Datum bestehen. Auch wenn es sicher schön ist, im Monat Dezember in unseren klimatischen Gefilden eine blühende Wiese zu sehen, so wird ein Bild für diesen Monat doch eher etwas mit Schnee und Weihnachten zu tun haben. Ein Design hat es in jedem Fall nicht leicht, da es Geschmäcker berührt. Und darüber lässt sich ja bekanntlich trefflich streiten...

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